Copy of Diaspora Summit 2026
Berlin

Vom 16. bis 18. April 2026 nahm GAaNF am Diaspora Summit 2026 in Berlin teil. Der Summit brachte Diaspora-Organisationen, Menschen mit Migrationsgeschichte aus der entwicklungspolitischen Arbeit, politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie Vertreterinnen und Vertreter von Bundesministerien zusammen.
Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen, mit denen ehrenamtlich engagierte Diaspora-Akteurinnen und -Akteure konfrontiert sind, sowie die Frage, wie dafür konkrete und tragfähige Lösungen entwickelt werden können.
Das dreitägige Programm bot Raum für Dialog, Austausch, Workshops und Vernetzung an verschiedenen Orten, darunter der Bundestag / das Paul-Löbe-Haus, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und das Berlin Global Village.
Für Giving Africa a New Face (GAaNF) e.V. war die Teilnahme am Summit eine wichtige Gelegenheit, Perspektiven zu Diaspora-Engagement, Entwicklungszusammenarbeit und inklusiver Politikgestaltung einzubringen. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig Diaspora-Stimmen dort sind, wo Lösungen entwickelt, Erfahrungen aus der Praxis sichtbar gemacht und zukünftige Kooperationen gestärkt werden.
GAaNF freute sich, Teil dieses Austauschs zu sein und sich mit Organisationen und Akteurinnen und Akteuren zu vernetzen, die sich für eine stärkere Beteiligung der Diaspora in Entwicklungszusammenarbeit und gesellschaftlicher Veränderung einsetzen.

LinkedIn Live Gespräch zu Social Entrepreneurship
GAaNF nahm an einem LinkedIn Live Gespräch von Diaspora Beyond 2030 mit Kabilan Thavachelvan teil. Im Mittelpunkt stand das Thema Social Entrepreneurship zwischen Selbstausbeutung und der Hoffnung auf großen Erfolg.
Die Diskussion bot eine ehrliche und wichtige Auseinandersetzung mit den Realitäten hinter wirkungsorientierter Arbeit. Social Entrepreneurship wird häufig als inspirierend und zukunftsweisend beschrieben. Gleichzeitig zeigte das Gespräch aber auch die Belastungen, den persönlichen Einsatz, die emotionale Arbeit und die Herausforderungen der langfristigen Nachhaltigkeit auf, die oft mit dieser Arbeit verbunden sind.
Für GAaNF war dieser Austausch besonders relevant, da viele community-basierte und diasporisch getragene Initiativen genau in diesem Spannungsfeld arbeiten: zwischen Sinn und begrenzten Ressourcen, zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und persönlicher Kapazität, zwischen dem Wunsch nach Veränderung und der Notwendigkeit, die eigene Belastbarkeit zu schützen.
Das Gespräch schuf Raum für die Frage, wie Social Entrepreneurship realistischer, nachhaltiger und menschlicher unterstützt werden kann. Gleichzeitig machte es deutlich, wie wichtig es ist, offener über die Bedingungen zu sprechen, unter denen soziale Wirkung überhaupt entsteht.
GAaNF schätzte die Gelegenheit, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und den Austausch zu sozialer Innovation, Diaspora-Engagement und community-getragener Veränderung zu vertiefen.



